Drei Personen ziehen an einer gelben Plane mit prominentem bwegt-Design. Dahinter kommt eine Mobilitätssäule zum Vorschein
Dieter Stauber, Franziska Bosch und Christoph Erdmenger enthüllen die Mobilitätssäule am Franziskusplatz, Quelle: Stadt Friedrichshafen

Pilotstadt Friedrichshafen

Friedrichshafen ist ganz schön weit weg von Stuttgart. Doch zur Einweihung der ersten Mobilitätssäule auf dem Franziskusplatz machte sich Christoph Erdmenger, Leiter der Abteilung für Nachhaltige Mobilität im Verkehrsministerium, selbstverständlich auf den Weg.

„Es ist mir ein persönliches Anliegen", so Erdmenger, „hier in Friedrichshafen die erste Mobilitätssäule einzuweihen. Ich danke der Stadt für ihr besonderes Engagement, nicht nur eine, sondern fünf Säulen verteilt in der Stadt aufzustellen. Sie sind ein Zeichen für die Vielfalt der Mobilität. Unser Ziel ist es, den Wandel in der Mobilität sichtbar zu machen. Denn wir befinden uns in einer Klimakrise und müssen deshalb an vielen Punkten zulegen und schneller vorankommen“.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dieter Stauber und der Abteilungsleiterin Mobilität und Verkehr Franziska Bosch befreite er die Mobilitätssäule von ihrer Verhüllung, nahm die kleine Mobilitätssäule mit Radreparaturset, eine der ersten im Lande, in Augenschein und testete auch gleich deren Halterungsfunktion.

Drei Menschen stehen an einer kleinen Mobilitätssäule. Ein Fahrrad ist auf die Halterung an der Säule aufgebockt
Freuen sich über die Mobilitätssäule auf dem Franziskusplatz: Franziska Bosch, Abteilungsleiterin Mobilität und Verkehr Friedrichshafen, Bürgermeister Dieter Stauber und Leiter der Abteilung Nachhaltige Mobilität im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Christoph Erdmenger, Quelle: Stadt Friedrichshafen

Gemeinsam voran im Klimaschutz

Die neuen Besitzer der Mobilitätssäulen in Friedrichshafen pflichteten bei und zeigten sich überzeugt von dem Konzept:

"Die Mobilitätssäulen zeigen, wie man klimafreundlich, kostengünstig und unkompliziert unterwegs sein kann. Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie man so einfach wie möglich, Verkehrsmittel wechseln kann. Eine Verkehrswende erreichen wir nur dann, wenn alle mitmachen. Die Mobilitätssäulen sollen uns dabei helfen, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gästen unserer Stadt unser attraktives Angebot an Alternativen zum Autoverkehr nahe zu bringen. Ich danke allen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass wir diese Säule heute einweihen können", so Bürgermeister Dieter Stauber.

Neben Franziska Bosch ist dafür auf Seiten der Stadt vor allem Stefan Dunkenberger vom Amt für Mobilität und Verkehr. Er trieb die Umsetzung der fünf Standorte - Franziskusplatz, Landratsamt, Stadtbahnhof und Hafenbahnhof, wo gleich zwei der großen Säulen stehen, - voran

Zur Auswahl der Standorte äußerte sich die Abteilungsleiterin: "Täglich müssen Menschen von einem Ort zum anderen gelangen. Die Mobilitätssäulen stehen an zentralen Orten, an denen mindestens drei umweltfreundliche Mobilitätsangebote zusammenkommen. Unser Ziel ist es, diese Orte wiedererkennbar zumachen und über die vorhandenen Angebote zu informieren. Deshalb haben wir uns für die Standorte am Franziskusplatz, am Stadtbahnhof, am Hafenbahnhof, am Hinteren Hafen und beim Landratsamt entschieden“, so Franziska Bosch, Abteilungsleiterin Mobilität und Verkehr bei der Stadt Friedrichshafen.

Im Anschluss an die Enthüllung der ersten Säule unternahmen die Projektpartner noch einen kleinen Stadtspaziergang - um die anderen Säulen zu besichtigen und über neue Projekte nachzudenken.

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